Praxishygiene in Zeiten von COVID-19, gültig ab 18.01.2021

 

COVID-19 Schutzkonzept der OdA KT

 

Das Schutzkonzept wurde auf Grundlage der Vorgaben für Schutzkonzepte des Bundes zuhanden der Mitgliedverbände und der Therapeut*innen aktualisiert. Gemäss den Vorgaben von BAG und SECO hat jedoch jede einzelne Therapeutin ihr eigenes Praxis-Schutzkonzept zu verantworten und dieses auch umzusetzen. Es ist Aufgabe der Kantone, das Einhalten der gesetzlichen Vorschriften zu kontrollieren. 

 

Vorabklärung mit Klient*innen

 

Grundsätzlich gehören Menschen mit Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen (Husten, Fieber, Atembeschwerden, Gelenkschmerzen, Verlust von Geruchs- und Geschmacksempfinden) nicht in eine KT-Praxis. Ihnen ist dringend die Selbstisolation und die Kontrolle durch einen Arzt anzuraten.

 

Der Entscheid über die Durchführung einer Behandlung mit Risikoklient*innen liegt in der Eigenverantwortung von Therapeut*in und vor allem Klient*in. Im Falle einer Behandlung müssen die Vorgaben des Schutzkonzeptes besonders streng beachtet werden.

 

Allgemeine Vorbereitung

  • Hinweis auf die Maskenpflicht in allen den Klient*innen und Begleitpersonen zugänglichen Innenräumen, allfällige kantonale Weisungen und den Aushang der Schutzmassnahmen gemäss BAG an.
  • Entfernung unnötiger Gegenstände, welche von Klient*innen angefasst werden können (z.B. Spielsachen und Zeitschriften) aus dem Wartezimmer.
  • Genügend Zeit zwischen den einzelnen Klient*innen einplanen, um Begegnungen zwischen diesen möglichst zu vermeiden.

Vor Arbeitsbeginn

  • Kleider tragen, welche bei mindestens 60°C gewaschen werden können. Die Kleidung ist täglich zu wechseln und ausschliesslich in der Praxis zu tragen.
  • Das Tragen von Fingerringen, Armkettchen und Uhren vermeiden.
  • Gründlich die Hände waschen.
  • Vor Eintreffen der Klient*in eine Hygienemaske anziehen.
  • Je weniger Haare ins Gesicht fallen, umso kleiner ist  die Versuchung, sich an die Maske oder ins Gesicht zu fassen.
  • Die Praxisräume gründlich und regelmässig lüften.

Klient*innen in der Praxis

  • In allen öffentlich zugänglichen Räumen ist das Tragen einer Maske obligatorisch. 
  • Im Wartezimmer ist der Abstand von 1,5 Metern zwischen Klient*innen einzuhalten.
  • In der Praxis sind ausschliesslich Begleitpersonen zuzulassen, die für Klient*innen dringend erforderlich sind. Diese müssen sämtliche Hygieneregeln ebenfalls befolgen.
  • Klient*innen sollen sich als erstes die Hände waschen. 

Im Behandlungszimmer 

  • Während dem Gespräch und der Behandlung gilt für Therapeut*in und Klient*in Maskenpflicht.
  • Für jede Klient*in stehen eigene Tücher und Papierunterlagen bereit. 
  • Kundenwäsche wird bei mehrmaliger Verwendung nur für die gleiche Person verwendet und entsprechend angeschrieben und getrennt gelagert.

Nach der Behandlung 

  • Ausziehen der Hygienemaske nach der Verabschiedung der Klient*in.
  • Gründliches Händewaschen.
  • Ausgiebiges Lüften der Praxisräume.
  • Desinfizieren vor allem aller glatten Oberflächen, die der Klient / die Klientin berührt hat oder die der nächste Klient / die nächste Klientin berühren könnte (siehe auch folgender Abschnitt).

Reinigung

  • Reinigen und desinfizieren von Oberflächen und Gegenstände nach Gebrauch bedarfsgerecht und regelmässig, insbesondere, wenn diese von mehreren Personen berührt werden.
  • Spülen von Tassen, Gläser, Geschirr oder Utensilien nach dem Gebrauch mit Wasser und Spülmittel.
  • Regelmässiges Reinigen der WC-Anlage.
  • Regelmässiges Leeren der Abfalleimer. Dazu Handschuhe tragen, die sofort nach Gebrauch entsorgt werden, um das Anfassen von Abfall zu vermeiden.

Schutz

muss sein

sich eingeschränkt fühlen
wo bleibt die Lebensqualität
Corona